Gelebte Generationengemeinschaft

Burg | Dass Kindergartenkinder hin und wieder Senioren- und Pflegeheime besuchen, ist längst keine Neuigkeit mehr. Der Gedanke dahinter ist, die Generationen zusammenzuführen. Etwas, das für die Kinder in ihrem späteren Leben von Bedeutung sein kann, wenn es um Generationengerechtigkeit und Miteinander geht.

Etwas anderes ist es jedoch, wenn zwischen Kindertagesstätten und Senioren- und Pflegeeinrichtungen eine so gelebte Verbindung besteht, dass man sich gegenseitig zum Geburtstag gratuliert.

60 Jahre jung ist Ute Domine, die Heimleitung des „pro civitate“ Seniorenzentrums in der Bethanienstraße, geworden. Ein Grund ihr ein Ständchen zu bringen, dachten sich die Kinder der Kita „Käthe Duncker“. Doch damit nicht genug: Nur wenige Jahre vor ihr kamen zwei Menschen zur Welt, die inzwischen in jenem Seniorenzentrum ein neues Zuhause gefunden haben. Ein weiterer Grund, auch diesen beiden mit einer kleinen Abordnung zu gratulieren.

Ute Domine und die beiden Senioren freuten sich über den Besuch der Kitagruppe ebenso wie über das kleine Rahmenprogramm, das diese mitgebracht hatte. Tanz und Gesang brachten Lebensfreude in das Haus. Und diese Lebensfreude zeigte sich nicht nur auf den Gesichtern der Geburtstagskinder, sondern bei allen, die dem Programm beiwohnten oder es selbst mitgestalteten.

Die Kita wird ganz sicher wieder im Seniorenzentrum in der Bethanienstraße vorbeischauen. Und dann wird, wie schon so oft in der Vergangenheit, gemeinsam gebacken, gebastelt, gespielt und natürlich gelacht.

 

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