Spielplatz in Ihleburg wieder freigegeben – Stadt weitet Maßnahmen gegen Eichenprozessionsspinner aus
Der Spielplatz in Ihleburg ist wieder für die Nutzung freigegeben. Die vorsorglich aufgestellten Warnschilder bleiben jedoch zunächst bestehen, da an einzelnen benachbarten Eichen weiterhin ein Befall durch den Eichenprozessionsspinner festgestellt wurde. Bei diesen Bäumen handelt es sich nicht um städtische Eichen. Die jeweiligen Eigentümer wurden über den festgestellten Befall informiert.
In den vergangenen Wochen mussten aufgrund des Eichenprozessionsspinners mehrere Bereiche, insbesondere Spielplätze, vorsorglich zeitweise gesperrt werden. Die feinen Brennhaare der Raupen können unter anderem Hautreizungen, Augenentzündungen und Atemwegsbeschwerden verursachen.
Die Stadt Burg reagiert auf die zunehmende Bedeutung des Themas und weitet ihre Kontroll- und Bekämpfungsmaßnahmen aus. Die Teamleiter im Bereich Grünanlagen sowie der Sachbearbeiter für Landschaftsbau und Landschaftspflege verfügen über die entsprechende fachliche Qualifikation, um Eichen auf einen Befall zu überprüfen. Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt auf Eichen im Umfeld sensibler und stark frequentierter Bereiche – insbesondere an Spielplätzen, Kindertagesstätten und öffentlichen Grünflächen.
Gleichzeitig werden die Möglichkeiten zur eigenen Bekämpfung ausgebaut. Hierfür beschafft die Stadt einen speziellen Sauger sowie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung. Weitere Mitarbeitende werden sowohl für die Erkennung eines Befalls als auch für den sicheren Umgang und die fachgerechte Bekämpfung geschult.
Neben der unmittelbaren Reaktion auf festgestellte Befälle soll künftig auch die Prävention eine größere Rolle spielen. Für besonders gefährdete Eichen an sensiblen Standorten ist eine langfristige vorbeugende Behandlung vorgesehen. Damit sollen Befälle möglichst frühzeitig verhindert bzw. eingedämmt und notwendige Sperrungen öffentlicher Flächen möglichst vermieden werden.
„Der Eichenprozessionsspinner wird uns voraussichtlich dauerhaft beschäftigen. Deshalb wollen wir nicht nur reagieren, wenn ein Befall bereits da ist. Wir bauen unsere eigenen Kontroll- und Bekämpfungsmöglichkeiten aus und setzen zugleich stärker auf Prävention – gerade dort, wo sich viele Kinder und Familien aufhalten.“, erklärt Bürgermeister Philipp Stark.
Die Stadt bittet weiterhin darum, aufgestellte Warnhinweise zu beachten und Raupen oder Gespinste keinesfalls zu berühren. Verdachtsfälle können der Stadtverwaltung gemeldet werden.